Veteranenbummel

Zweit├Ągiger Bummel der Veteranen vom 08./09. September 2012

Um 7.37 Uhr war Treffpunkt Bahnhof SBB. Ausgeru?stet mit guten Schuhen und dem No?tigsten fu?r 2 Tage nahmen dann 7 Veteranen den Zug nach Schaffhausen. Ein 8. Teilnehmer sollte erst am spa?ten Samstag Abend zu uns stossen. Zuerst wurden die obligatorischen, gelbschwarzen Strickmu?tzen verteilt. Nicht jeder aber sah sich geno?tigt, diese die 2 Tage auch zu tragen. Gilt auch fu?r die traditionellen Hosentra?ger. Weitere Ausku?nfte hierzu erteilt Roland Brosi. In Schaffhausen stiegen wir um und erreichten dann Frauenfeld. Da wir etwas fru?h waren, reichte es noch fu?r ein Sportgetra?nk.

Anschliessend statteten wir dem Brauhaus Sternen AG einen Besuch ab, wo uns in einem gefu?hrten Rundgang viel Wissenswertes u?ber die Entstehung und die Herstellung des Biers erza?hlt wurde. Das Wasser zum Brauen wird vom Grundwasserspiegel abgepumpt. Man geht davon aus, dass dieses Wasser 12 Jahre braucht, bis es diesen Grundwasserspiegel erreicht. Alkohol ist appetitanregend, ein Glas Bier hat aber weniger Kalorien als ein Fru?chtejoghurt (aber wer isst schon 5 Fru?chtejoghurts am Abend?). Und ma?ssiger Biergenuss beugt Herzinfarkten vor. Die Diskussion drehte sich dann im weiteren Verlauf um die Definition des Wortes 'ma?ssig'. Im Rundgang waren ein paar Bierproben inbegriffen, welche selbst von Roland Lombardi probiert wurden. Aber ein bekennender Biertrinker wird er definitiv nicht.

Da Alkohol wie eben gelesen Hunger macht, kam das anschliessende Mittagessen in einem tu?rkischen Restaurant sehr gelegen Das Essen war gut und die Portionen mit Nachschlag auch ausreichend. Auch die ersten Ro?ssli waren voller Tatendrang unterwegs und Seggelmeister Niggi Studer freute sich u?ber den langsam (mit Mu?nzen) voll werdenden Strumpf.

Nach dem Mittagessen marschierten wir bei scho?nstem Wetter los und zwar der Murg (oder war es jetzt doch die Thur?) entlang. Wir alle wissen jetzt, wieso der Kanton Thurgau Mostindien heisst. Da waren wahrlich ein paar Prachtsba?ume unterwegs. Zwischenhalte gab es im wunderscho?nen Garten vom Winiger Dorfbeizli sowie im Restaurant Lo?wen in Herdern. Das hatten wir nach dem Wandern auch redlich verdient und nachdem die beiden Organisatoren Wisel Mu?ller und Boffi mitteilten, dass noch ein letztes Wanderstu?ck bevorsteht, auch no?tig.

Danach ging es der kurz der Hauptstrasse entlang ehe man wieder auf gemu?tlichem Pfade und an Obstkulturen vorbei ins Do?rfchen Dettighofen gelangte. Damit war unser Endlager fu?r Samstag erreicht. Wir na?chtigten im Hotel Linde. Nach einem ersten Ape?ro und nach dem Duschgang servierte uns der Gastgeber ein Abendessen, welches ho?chsten kulinarischen Genu?ssen genu?gte. Und das schreibe ich nicht einfach nur so hin. Also diese Suppe auf Weissweinbasis und das Dessert auf Su?ssmostbasis, also das war einfach himmlisch.

Am Sonntag Morgen traf man sich dann zeitig beim Fru?hstu?ck, mehr oder weniger frisch. Auch Spiko-Pra?sident Rene? Hirschi sass beim Fru?hstu?ckstisch. Rene? war Samstag zu spa?ter Stunde noch aus Interlaken zu uns gestossen. Da ha?tte manch einer nicht darauf gewettet, dass er tatsa?chlich noch kommt.

Nach der Sta?rkung am Fru?hstu?ckstisch wurden die Wanderschuhe wieder geschnu?rt und es ging wieder los. Erneut vorbei an Obstkulturen und wiederum bei Traumwetter. Nach einem ersten Zwischenhalt - leider konnten wir dort nicht mehr auf die angeku?ndigte Damenriege warten - ging es wieder weiter und da man zeitlich etwas knapp war, nahmen wir fu?r das letzte Stu?ck ab dem Do?rfchen Eschenz den Zug. In Stein am Rhein (wunderscho?nes Sta?dtchen) stiegen wir dann aus und da es Zeit fu?r das Mittagessen war, platzierten wir uns in der Rheingerbe direkt am ..... Rhein gelegen. Erneut liessen wir uns kulinarisch verwo?hnen und genossen die Zeit in vollen Zu?gen, ehe es im selbigen u?ber Deutschland wieder nach Basel ging. Da wir u?ber Deutschland fuhren, war es wesentlich na?her, dafu?r auch unbequemer. Wisel Mu?ller machte sich dabei noch etwas unbeliebt, weil er in den Augen eines einzelnen, unbekannten Mitfahrers etwas gar laut den Schlussspurt des Galopperrennens nachahmte.

So erreichte man Basel wieder am Abend und weil der Ausflug so toll war wollte auch noch keiner nach Hause. Man suchte sich also noch ein gemu?tliches Beizlein und genoss auch das scho?ne Wetter in Basel. Aber einmal ist halt Schluss und so verabschiedeten sich nach und nach die Teilnehmer und wieso musste uns Adi Wiederkehr immer wieder wissen lassen, dass er ab Montag Ferien hat?

An dieser Stelle geho?rt der Dank Wisel Mu?ller und Boffi, welche einmal mehr einen supertollen Ausflug organisiert haben. Fu?r das scho?ne Wetter konnten sie nichts aber wie sie es schaffen, immer kulinarisch einwandfreie Restaurants ausfindig zu machen, ist aller Ehren wert. Ich kann alle nur ermuntern, beim na?chsten Bummel in 2 Jahren dabei zu sein. Ihr werdet es nicht bereuen.

Mit sportlichen Gru?ssen Claudio Lombardi